Ist alles Gold, was glänzt?

So wie Diamant nicht gleich Diamant ist, gibt es beim kostbaren Edelmetall Gold ebenfalls viele Unterschiede. Wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Legierungen vor und verraten Ihnen, warum uns bei Juwelier Fridrich Ihr alter Familienschmuck besonders am Herzen liegt.

Gold bezaubert die Menschen mindestens seit rund 7000 Jahren. Der Grund dafür liegt in seiner Einzigartigkeit, denn Gold ist das einzige farbige Metall in der Gruppe der sieben Edelmetalle. Das seltene, warm glänzende Edelmetall hat seit jeher verführt, betört und geschmückt – so sehr, dass Kriege um das Gold geführt wurden. Wie auch die Edelsteine stammt das Gold aus dem tiefen Inneren der Erde und hat sich seinen Weg an die Oberfläche in Millionen von Jahren gebahnt: meist durch Risse und Spalten im Gestein, wo sich das flüssige Metall abgekühlt hat und „Goldadern“ entstanden sind. Vulkanausbrüche oder Plattenverschiebungen haben es dann in obere Erdschichten oder gar ans Tageslicht befördert.
Heute lassen wir uns im Atelier Fridrich von der Wertigkeit und Wandelbarkeit des Goldes immer wieder gefangen nehmen und kreieren Schmuckstücke, die mit viel Symbolkraft von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Wussten Sie aber, dass es kaum Schmuck aus purem Gold gibt?

Das reine Gold ist für die Schmuckverarbeitung meist zu weich: Es kann sich sehr leicht verformen. Deshalb wird es üblicherweise mit anderen Metallen verbunden, man spricht dann vom „Legieren“. Je nachdem, womit das Gold legiert wird, ändert sich seine Beschaffenheit und Farbe. Das jeweilige Mischverhältnis der Legierung wird in tausendstel Teilen angegeben. Am gebräuchlichsten sind die Legierungen von 750/1000 und 585/1000. Wenn zum Beispiel Ihr Ehering aus 750/1000 Gold gearbeitet ist, bedeutet das, dass sein Gewicht zu 75% aus reinem Gold besteht und zu 25% aus anderen Metallen wie Feinsilber, Palladium oder Kupfer. Daneben findet man oft auch die Angaben in Karat, 24-karätiges Gold bezeichnet dabei pures Gold, 18-karätiges Gold entspricht 750/1000 und 14-karätiges 585/1000.

Farbvariationen für jeden Geschmack

Durch das Beimischen von anderen Edelmetallen erhält das Gold seine finale Härte und Farbnuance – der typische Glanz wird aber immer bewahrt.
Das zeitlose Gelbgold wird durch eine Mischung mit Feinsilber und Kupfer im gleichen Verhältnis erzeugt, so dass der typische Gelbgoldton entsteht. Die klassische Goldfarbe ist bis heute die beliebteste, wenn Brautpaare bei uns ihre Eheringe auswählen.
Weicher und sinnlicher wirken Schmuckstücke aus Rot- oder Roségold. Hier wird durch die Zugabe von Kupfer und geringen Feinsilber-Anteilen der typische warme Rotton erreicht. Die Nuancen sind hier sehr vielfältig, strahlen aber alle eine dezente Eleganz aus.
Die einzige farbneutrale Goldlegierung ist das strahlende Weißgold. Das gelbe Edelmetall erhält durch das Legieren mit Feinsilber und Palladium seine Farbneutralität. Seinen einzigartigen Glanz erhält das fertige Schmuckstück dann durch eine galvanisch aufgetragene Schicht aus Rhodium. Palladium und Rhodium sind übrigens Platinnebenmetalle und zählen somit zu den sieben Edelmetallen. Häufig wird feiner Diamantschmuck aus Weißgold gefertigt, da Diamanten mit dem hellen Metall wunderschön harmonieren und ihr Feuer besonders entfalten können.

Gold im Zeichen der Nachhaltigkeit

Gold ist sehr selten und sehr wertvoll. Um es aus dem Gestein zu gewinnen, kann die Umwelt in Mitleidenschaft gezogen werden. Dabei ist Gold im Prinzip unvergänglich: Eben weil es ein Edelmetall ist, reagiert es nicht mit anderen Stoffen, altert dadurch kaum und lässt sich gut wiederverwerten. Das findet in einer „Scheideanstalt“ statt: Hier wird das „alte Gold“ mit einem sehr aufwändigen und teuren Verfahren in seine Legierungsbestandteile zerlegt und wieder neu legiert, sodass aus ihm wieder neuer Schmuck entstehen kann.
Im Atelier Fridrich entsteht jedes einzelne Schmuckstück aus solch recyceltem Gold. Wir freuen uns, dass wir so daran mitwirken können, die Ressourcen der Erde zu schonen. Zwei- bis dreimal im Jahr finden zudem unsere sogenannten Altgoldwochen statt, in denen wir Ihre alten oder nicht mehr getragenen Schmuckstücke einschmelzen und Ihnen zum jeweiligen Tagesgoldkurs verrechnen. Die Kosten für de Scheidung übernehmen wir. Mit dem erhaltenen Gutschein können Sie sich dann jedem Ihren Schmuck- oder Uhrenwunsch bei uns erfüllen.

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